Unser Kinderhaus in Talat Khur
















Im September 2017 haben wir in der Ortschaft Talat Khur im Südwesten Myanmars unser kleines Kinderhaus eröffnet. Achtzehn Kinder aus dem Dschungeldorf Chow Boh (Stone Village) wohnen während der Schulzeiten in diesem Haus ganz in der Nähe der Mittelschule, die sie besuchen.

Die Kinder stammen aus dem abgelegenen Dorf Stone Village, wo wir seit 2015 die Finanzierung der Lehrer in der kleinen Dorfschule übernommen hatten. 
Achtzehn Kinder aus Stone Village haben in diesem Jahr die Grundschule abgeschlossen; eine Mittelschule gibt es jedoch in ihrem Dorf nicht und die nächste Schule ist mehrere Stunden Fußmarsch entfernt.

In der Ortschaft Talat Khur haben wir deshalb ein kleines Haus angemietet und dort wohnen diese Kinder nun während der Woche unter der Obhut unseres Projektverantwortlichen Koh Naing Oo und seiner Frau. Nachmittags sorgen wir für den obligatorischen Extra-Unterricht und an Wochenenden und Feiertagen für eine Transportmöglichkeit der Kinder zu ihren Familien daheim.

Dieses Projekt ermöglicht den Kindern den Besuch der weiterführenden Schule - unerläßliche Voraussetzung für ihre Zukunftschancen.
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Benefizkonzert mit Adam Rafferty


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Am 18.3.2016 wird der New Yorker Gitarrist Adam Rafferty in einem Benefizkonzert zu Gunsten des Hilfswerks Myanmar in Leverkusen auftreten. Alle Einnahmen an diesem Abend gehen in unsere Projekte in Myanmar.

Der Konzertabend findet in einem privaten Rahmen statt, Plätze sind daher nur begrenzt verfügbar.
Wer dabei sein möchte, kann sich per Email an info@hilfswerk-myanmar.de anmelden und den Veranstaltungsort erfahren, soweit noch Plätze vorhanden sind.


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Vielen Dank an alle, die uns bei der Google Impact Challenge 2016 mit ihrer Stimme unterstützt haben!
Leider konnten wir nicht genügend Stimmen zusammenbringen, um den Förderpreis zu bekommen. Aber dennoch werden wir weiter fleißig und engagiert für unsere Projekte in Myanmar arbeiten.
Gerade jetzt sind wir auf kleine Geldspenden, Fördermitgliedschaften oder Patenschaften für die Kinder in Myanmar angewiesen.
Allen Freunden und Helfern ein herzliches Dankeschön!

Spender werden über unseren Partner Betterplace.org
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Endausscheidung der Google Impact Challenge 2016 - Wir sind dabei


Dies ist der Link zur Abstimmung: goo.gl/sf2bd7
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Laptops für Myanmar


Über labdoo.org haben wir 9 gute Laptopcomputer für unsere Schulprojekte in Myanmar bekommen. 
Die Computer sind mit dem multilingualen Betriebssystem Ubuntu sowie genialer Lernsoftware für alle Schulstufen ausgestattet. 
Die Geräte warten jetzt auf eine günstige Transportmöglichkeit und sollen ab dem Frühjahr/Sommer in 4 Schulen im Ayeyarwady-Delta eingesetzt werden. 
Wir benötigen noch einige Laptop-Taschen, um die Computer sicher zu transportieren und aufzubewahren. 
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Donation boxes


In einer Hotelanlage und in einem Restaurant in Ngwe Saung haben die Inhaber freundlicherweise Spenden-Boxen und Informationsmaterial zur Mate Swe Foundation 'publikumswirksam' aufgestellt.




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Eine winzige Schule...


... am Rande von Thazin, die in ihrem einzigen Raum Trennwände zwischen den einzelnen "Klassen" braucht. Es fehlt auch an einem Mini-Solarpanel und ein paar einfachen Ventilatoren, um der stickigen Hitze in dem überfüllten Raum unter seinem Blechdach etwas entgegen zu setzen.
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Reiseverlauf und ein Resumée

Die zweiwöchige Reise nach Myanmar war erfolg- und ergebisreich. Wir konnten alle unsere laufenden Projekte besuchen und ein deutliches Bild vom bisherigen Verlauf einholen. Am zeitaufwändigsten - aber sehr ermutigend - war wieder das Projekt der Schülerförderung, denn hier ging es nicht nur um Besuche in den jeweiligen Schulen und Gespräche mit Schulleitern und Lehrern sondern auch um Besuche bei den Kindern und ihren Familien in ihren Dörfern.

In drei Dörfern sowie einer Schule ging es um das drängende Thema der Trinkwasserversorgung - Projekte, für die uns zurzeit genauere Informationen, technischer Input und vor allem die Geldmittel fehlen. Erkundung der jeweiligen Möglichkeiten, technische und finanzielle Vorplanung und Mittelbeschaffung sind notwendig.

Das freundliche uns sehr ernst gemeinte Angebot unseres Freundes, Mönch des Klosters Thalat Khur, uns ein Grundstück neben dem Kloster mitsamt einem Haus zu überlassen, war besonders erstaunlich, ermutigend und begeisternd. Was es mit dieser 'Basis' auf sich haben soll, dazu folgt demnächst mehr.

Unser Projekt der Lehrerfinanzierung in Stone Village läuft ebenfalls gut. Für die über 50 Kinder der ersten vier Jahrgänge ist die eine Lehrerstelle jedoch zu wenig. Im Moment behilft man sich dort, indem zwei junge Uni-Absolventinnen für jeweils 2 Tage in der Woche als Verstärkung hinzu geholt werden, mit denen die von uns finanzierte Lehrerin das Gehalt teilt. Die Lösung des Problems wäre die Anstellung eines zweiten Lehrers, wofür jedoch keine Mittel vorhanden sind.

Sehr angenehm war das Kennenlernen mit drei jüngeren Männern aus Ngwe Saung, die sich für unsere Projekte begeistern und willens sind, uns nach Kräften zu unterstützen. Die freundlichen Leute haben uns auf einigen der aktuellen Exkursionen begleitet. Wir sind auf diese 'local people' absolut angewiesen und diese neuen Kontakte eröffnen uns weitere Möglichkeiten.

Die Herbstreise nach Myanmar geht zu Ende. In den kommenden Blogposts werde ich noch zu einigen Einzelheiten dieser Reise berichten.
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Trinkwassernot und Mangelernährung

äGeniessbares oder überhaupt zum Verzehr geeignetes Wasser ist an vielen Orten, die wir besuchen ein zentrales Thema. Zwar gibt es irgendwie immer einen Zugang zu Wasser, jedoch ist dieses während der heissen Jahreszeit von März bis Juni und in der Monsunzeit von Juli bis Oktober oft von übelster Qualität - und muss überdies auch über längere Strecken in Kanistern herbeigetragen werden. Im tropischen Sommer gehen die Reserven der Regenzeit gegen Null, in der Monsunzeit werden die Quellen dann oft überspült und verunreinigt.
In den armen Dörfern bedeutet das, dass - wer es sich irgendwie leisten kann - Trinkwasser in grossen Plastikflaschen kauft, während den Ärmsten nichts anderes übrig bleibt, als schlechtestes Brunnenwasser zu benutzen. Für Kinder und Kranke ein grosses Risiko.

Beim Essen sind die Regeln die gleichen: Keiner verhungert, aber für die Ärmsten gibt es eben fast nur Reis von schlechtester Sorte. Krankheiten sind die Folge der Mangelernährung. Wie immer, sind die Kinder und Schwachen am stärksten betroffen. 


Dörflicher Trinkwasserspeicher, der undicht ist und spätestens zwei Monate nach der Monsunzeit austrocknet.
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Wahltag

Der kleinen Handvoll von Ausländern, die sich am Ort aufhält, wurde geraten, die Hotelanlagen aus Sicherheitsgründen heute nicht zu verlassen. Auf den Strassen und auch an dem kilometerlangen Strand waren so gut wie keine Menschen, auch keine Einheimischen zu sehen. Alles wirkte heute ruhig bis geradezu ausgestorben.
Mit dem Sonnenuntergang ging aber der übliche Trubel wieder los. Im Ort konnte ich überhaupt keine Unruhe oder besondere Aufregung erkennen.
Die Wahllokale haben um 16 Uhr geschlossen, aber anders als bei uns wird es wohl noch etwas dauern, bis hier Ergebnisse veröffentlicht werden. Es gab auch im Vorfeld der Wahl keine belastbaren Umfragen. Wählen ist in Myanmar eben etwas ganz Neues.
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Nargis und späte Folgen

Im Jahr 2008 fegte der tropische Wirbelsturm "Nargis" über Teile Südostasiens. Der Zyklon drückte eine Flutwelle ins Delta des Ayeyarwady-Flusses und tötete schlagartig über 100.000 Menschen. Noch viele mehr verloren alles Hab und Gut. Hilfe brachten nur die buddhistischen Mönche und kleine internationale Hilfsorganisationen, die während des Embargos in Myanmar tätig waren.



Watyi Phyo ist heute 19 Jahre alt. Ihre Eltern wurden von dem Tropensturm getötet, sie selbst wurde gerettet und lebt heute bei ihren Grosseltern in dem Dorf Thazin Village. Ihr Grossvater, von Beruf Schreiner, verwaltet das Grundstück eines Mannes, der ihn dafür umsonst ein kleines Haus bewohnen lässt. Nur gelegentlich findet er kleinere Aufträge in seinem Beruf.

Watyi Phyo hat in den letzten Jahren einigen Schulunterricht versäumt, weil die nötigen Mittel zum Schulbesuch nicht da waren. Wir fördern Wyi Yin Phone jetzt mit monatlichen Zahlungen aus unserem Schüler-Förderprogramm. Trotz des Versäumten ist Wyi Yin Phone eine sehr gute Schülerin und möchte nach dem Abschluss gerne in Pathein, der Kreishauptstadt studieren.


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Google Impact Challenge

Google veranstaltet derzeit eine Art Wettbewerb für gemeinnützige Organisationen. Die besten 100 Ideen für den Einsatz digitaler Techniken in sozialen Projekten werden mit je 10.000 € prämiert. Da wollten wir mal mitmachen!
In einer (aus der Hüfte geschossenen) Ideenskizze haben wir vorgeschlagen, einen Youtube-Kanal für unsere Projekte in Myanmar einzurichten, der für eine direktere Verbindung zwischen unseren Förderern in Deutschland und den aktiven Helfern in Myanmar sowie den geförderten Personen genutzt werden soll. Auch 'educational videos' zur Bildungsförderung, Gesundheitsaufklärung usw. könnten dort veröffentlicht werden und gleichzeitig auch einem breiten Publikum zugänglich werden.
Die erste Auswahlrunde ist gelaufen und wir sind dabei.
Jetzt geht es um eine detailliertere Projektbeschreibung. Wer hat Ideen und Interesse an einer Unterstützung dieses Projekts?
In der jetzt gestarteten zweiten Phase wird dann eine ziemlich noble Fachjury 200 der eingereichten Ideen auswählen. Danach gibt es dann ein 'public voting', um die 100 Gewinner zu ermitteln.
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Kleine Hilfen


Zwei Schultafeln für die Grundschule von Stone Village: 23 $
Babynahrung für 6 Wochen für eine alleinstehende, mittellose Mutter, die keine Milch hat: 21 $

Kleine Summen - grosse Wirkung! Helft uns helfen!

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Faire Wahlen?

Drei Tage vor den ersten vielleicht freien Wahlen ist die Stimmung zunehmend angespannt und der Ton wird rauher. Es gibt Gewaltattacken auf Oppositionelle und Drohungen für den Fall des erwarteten Wahlsieges der NLD von Daw Aung San Suu Kyi, die bereits jetzt den Anspruch ihrer Partei auf die Führung des Landes erhebt. 
Es werden Betrügereien bei der Wahl befürchtet und die NLD mobilisiert ihre Anhänger zur genauen Beibachtung des Ablaufs der Wahl, die am kommenden Sonntag von 6 bis 16 Uhr stattfindet. 

Das Foto zeigt die Symbole der Parteien, wie sie auf den Wahlzetteln stehen werden. Eine Reihe von regierungsfreundlichen Parteien haben sich Ligos zugelegt, die das Ligo der NLD (Nr. 12) kopieren. Auch wurde der eigentlich gelbe Stern der NLD auf den Wahlzetteln in weiß geändert, was den Versuch der Wählertäuschung nahelegt.  


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Stone Village - Ein Lehrer allein ist zu wenig


In Stone Village, einem abgelegenen Köhlerdorf, kümmern wir uns seit dem letzten Sommer um Schule und Lehrer. Natürlich wollte ich gerne dieses Dorf, das tief in den Bergwäldern liegt, wieder besuchen um selber zu sehen, wie es dort läuft.
Eine Abordnung von mehreren Männern auf Mopeds holte uns an der Landstraße ab, wo der Weg ins Hinterland abzweigt. Von da ging es auf dem furchtbar schlechten Weg fast zwei Stunden über Stock und Stein. Nach den extremen Regenfällen war der Weg in einem noch viel schlechteren Zustand, als ich ihn vom letzten Besuch in Erinnerung hatte. Während der Regenzeit ist auch kein Mopedbetrieb möglich, so dass unser project assistant bei seinen Besuchen einen mehrstündigen Fussmarsch je Richtung bewältigen musste.
In dem traumhaft romantisch gelegenen aber extrem armen Dörfchen wurden wir zunächst bewirtet, wie es dort und überall in Myanmar üblich ist, und dann über die kleine schmale Brücke zur Schule hinauf geführt und von den Dorfleuten begrüßt. In der festlich geschmückten Schule gab es dann einige sehr freundliche Ansprachen und viele Dankesworte.
Ich hatte Gelegenheit die Lehrerin, die von uns angestellt wurde mitsamt zwei ehrenamtlichen Helferinnen, die jeweils für zwei Tage pro Woche zur Ergänzung des Unterrichts mit dem Moped herbeigeholt werden, kennenzulernen. Da wir derzeit nur eine Lehrerstelle bezahlen können, klafft bei den über 50 Kindern der ersten vier Jahrgänge eine Lücke, die mit den zwei Helferinnen notdürftig überbrückt wiird.
Unter einem großen Baum in der Mitte des Dorfes gab es ein Mahl mit einer ganzen Reihe von einfachen Köstlichkeiten, das reine Idyll. Mit den Dorfleuten zusammen wurde das Problem der ungenügenden Trinkwasserversorgung erörtert, bei dem wir gerne helfen wollen, falls und sobald uns die Mittel zur Verfügung stehen.
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Trinkwasse für "23 mile school"




Die Schule in "23 mile" haben wir knapp vor der Regenzeit reparieren lassen. Damit war zumindest ein trockener Raum für die über 100 Kinder gegeben. 
Wie leider nun schon oft erlebt, kümmert sich die Regierung so gut wie gar nicht um diese Art Schulen. Von den vor kurzem noch fünf Lehrrern sind drei fortgezogen. Ersatz wurde schon vor Monaten angekündigt, lässt jedoch bis heute auf sich warten. Zwischenzeitlich müssen die beiden Lehrer schauen, wie sie mit den vielen Kindern der Grundstufe zurecht kommen.
Für uns gibt es hier keine Möglichkeit Entlastung zu schaffen. Jedoch wollen wir uns weiter für die Versorgung der Schule mit Trinkwasser einsetzen. Eine Gallonenflasche sauberes Mineralwasser, also rund 5 Liter, kostet 500 Kyat, also 40 Cent. 3 davon werden täglich benötigt, dies an gut 200 Tagen im Jahr. Der Gesamtbedarf liegt also bei 250 € im Jahr. Die im Nachbardorf gelegene Quelle liefert kein trinkbares Wasser, es kann eigentlich nur zum Kochen und Waschen benutzt werden. Wenn es jedoch keine Alternative gibt, wird eben dieses verunreinigte und krankheitserregende Wasser verzehrt. 
Spender gesucht!
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Überschwemmungen und Kundgebungen

Acht Stunden Fahrt mit dem Überlandbus - das ist reichlich Zeit zur Betrachtung der immensen Schäden, die der letzte Monsun mit seinen diesmal extremen Regenmengen hinterlassen hat. Das Deltagebiet des 2000 Kilometer langen Ayeyarwady, der vom Himalaya im Norden das ganze Land Myanmar bis zur Mündung in die Andamanensee durchzieht, war einmal die Reiskammer Südostasiens und noch immer lebt diese Region in der Hauptsache vom Reisanbau. Jetzt, nach dem Ende der Regenzeit, steht noch immer ein grosser Teil der Anbauflächen unter Wasser: dieser Teil der Ernte ist verdorben. Und das bedeutet in Myanmar, wo ein Grossteil der Menschen von dem lebt, was er heute verdient, Hunger und Not. Solche Katastrophen schaffen es kaum in unsere Nachrichten daheim, sie bleiben eine Fußnote.
Dieweil geht es auf die ersten, vielleicht diesmal wirklich freien Parlamentswahlen am 7.11.2015 zu. An vielen Orten sind die Menschen zu Kundgebungen auf der Straße. Fast ausschliesslich sind es Anhänger der NLD (National League for Democracy), der Partei der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kiy, einer überall hochverehrten Lichtgestalt. 
Über eine Lange Strecke Landstraße ist mein Bus in einem solchen Kundgebungsumzug gefangen, denn die Straße ist eng und schlecht. Es sind mehrere Tausend Menschen, alle in NLD-T-Shirts gekleidet, singend, fahnenschwenkend und bester Laune. Viele auf Mopeds und Fahrrädern, noch mehr auf allen Arten teils uralter LKW, Traktoren und Tuktuks. Auf der Pritsche eines Lasters spielt eine Band junger Leute laute Rockmusik. Festtagsstimmung, man erwartet den klaren Wahlsieg der NLD.
Nachrichten aus Yangon, die von gewaltsamen Überfällen auf NLD-Veranstaltungen berichten, ergänzen das Bild. Und auch die auffällige Abwesenheit der sonst zahlreichen Touristen aus dem Westen, selbst in den beliebten Badeorten, zeigt die Angespanntheit vor der Wahl. 
Die nächste Woche wird spannend, auch für mich als Gast, jedoch natürlich besonders für die Menschen in Myanmar.

Wir wollen nun unsere Projekte in der Region besuchen und fortsetzen. Schon bei den ersten Besuchen in den abgelegenen Dörfern wird in Bezug auf das oben Beschriebene eines deutlich: Für diese Ärmsten der Menschen ist die Politik kaum ein Thema. Für sie geht es um das Minimum, um Essen oder Hungern, ein Dach über dem Kopf und Zugang zu genießbarem Wasser. Auch bei einer fortschreitenden Demokratisierung Myanmars werden noch viele Jahre vergehen, bis sich diese Verhältnisse zum Besseren wenden können.
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Yangon

Der Eindruck des fremdartigen, aber wie immer eigenartig vertrauten, quirligen Treibens in Yangon entschädigt mich sofort für die zwanzigstündige Reise. 
Ich erfahre, dass nur wenige Ausländer in der Stadt sind. Das liegt wohl an der Unsicherheit angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen am 7. November. Die Einheimischen jedoch erscheinen wie immer gelassen und unaufgeregt. Schlechte Erfahrungen mit wechselnden Fremdherrschaften und Unterdrückung durch die Militärs hat man schließlich zu Hauf, die Erwartungen sind entsprechend gedämpft. 
Heute geht es für mich mit dem Überlandbus ins Ayeyarwady-Delta. Von dort geht die Reise per Moped weiter zur Küste am Golf von Bengalen. 
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Herbstreise nach Myanmar

Ich werde von unterwegs berichten. natürlich auch über die Parlamentswahlen, die ich am 8. November hautnah erleben kann.
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Neue Projekte im Herbst 2015

Ende Oktober 2015 reisen wir zu einem zweiwöchigen Aufenthalt nach Myanmar. In dieser Zeit wollen wir die laufenden Projekte besuchen und uns einen Überblick über deren Verlauf verschaffen. Wir werden auch neue Projekte starten, insbesondere die Förderung des Schulbesuchs einer Reihe von mittellosen Kindern.
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt wird die Vorbereitung unseres Projekts "one day - one doc - one village" sein, mit dem wir ab 2016 für die medizinische Grundversorgung in einigen abgelegenen Dörfern sorgen wollen.
Weiterhin geht es um die Registrierung unseres Projekt-Teams "Mate Swe Foundation" bei der Regierung von Myanmar und die Einrichtung einer Anlaufstelle.
Noch sind alle diese Projekte nicht durchfinanziert und darüber hinaus steht zu erwarten, dass uns wieder eine Anzahl von Notfällen begegnet, wo kurz entschlossene Hilfe erforderlich ist.
Jetzt ist also der Zeitpunkt, unser Projektbudget so zu unterstützen, dass wir an möglichst vielen Punkten Hilfe leisten können.
Ein einfacher Weg, unsere Patenschaften für den Schulbesuch von bedürftigen Kindern zu fördern, geht über die Spendenplattform https://www.betterplace.org/de/projects/33566
Diese Plattform arbeitet völlig gebührenfrei und stellt eine optimale Präsentation für soziale Projekte zur Verfügung.
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Laufende und in Vorbereitung befindliche Projekte

Während wir in Deutschland mit Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung beschäftigt sind, laufen die zuletzt im Frühjahr begonnenen Projekte in Myanmar weiter. Durch zusätzliche Spendenmittel war es möglich, den Schulbesuch weiterer mittelloser Kinder zu ermöglichen.
Wir planen, im Spätherbst weitere Projekte vor Ort in Myanmar beginnen zu können. Natürlich möchten wir einer ganzen Reihe weiterer Kinder den Schulbesuch finanzieren. Die Warteliste ist recht lang. Zur Unterstützung unserer Spendenwerbung haben wir eine Präsentation auf der Plattform betterplace.org installiert. Hier ist es sehr bequem möglich, online zu spenden. Gleichzeitig werden die Projekte für interessierte Förderer sehr transparent.
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Das Hilfswerk Myanmar ist durch den Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes als gemeinnützig eingestuft. Für Spenden und Mitgliedsbeiträge stellen wir eine Spendenquittung aus, die steuermindernd wirkt.
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Monsun in Myanmar

Die Reparaturarbeiten an der Dorfschule in Tit Phyu (23 mile road) sind abgeschlossen. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres wurden die Seitenwände der Schule erneuert und die Fußböden repariert.

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Renovierung einer Dorfschule

Die Reparaturarbeiten an der Dorfschule in Tit Phyu (23 mile road) sind abgeschlossen. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres wurden die Seitenwände der Schule erneuert und die Fußböden repariert.



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Hilfsprojekte

Derzeit fördern wir in der Ayeyarwaddy Division in Myanmar die Anstellung von Lehrern in unversorgten Gebieten, die Finanzierung des Schulbesuchs mittelloser Kinder, Reparaturarbeiten an Schulgebäuden, Ausstattung von Kindern mit Schulsachen sowie kleinere Nothilfsmassnahmen.


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Unser Blog 2015

Vor wenigen Tagen sind wir aus Myanmar zurückgekehrt, wo wir uns fast zwei Monate lang zur Vorbereitung und Organisation unserer Hilfsprojekte aufgehalten haben.
Dieser Blog berichtet über die derzeit laufenden und in Vorbereitung befindlichen Massnahmen, möchte aber auch einige unserer persönlichen Eindrücke, die Schilderung besonderer Begegnungen und Impressionen zu den Menschen und Landschaften in Myanmar weitergeben.


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